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Dienstag, 20. Juli 2010

Großbritannien : Alle rechnen mit dem Ernstfall


Es war einmal!
Von Michael R. Krätke | Der Freitag | – BP ist eine Zeitbombe für die Finanzwelt. Das Unternehmen refinanziert sich über Kreditderivate und Pensionsfonds, die jetzt zu Ungunsten ihrer Klienten heftig verlieren.


Was mit dem unabwendbaren Fall der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 als Weltfinanzkrise begann, kann mit dem absehbaren Fall von BP in die nächste Runde gehen. Der britische Multi ist eine finanzielle Zeitbombe, nicht nur für Großbritannien, aber vor allem für das Vereinigte Königreich. Die Kosten des Öl-Desasters im Golf von Mexiko werden für BP auf bis zu 70 Milliarden Dollar geschätzt.

Für die Briten ist BP so etwas wie eine nationale Institution, die größte Aktiengesellschaft des Landes, der strahlendste Blue Chip am Londoner Aktienmarkt. Viele meinen, BP sei ein Ölkonzern. Das stimmt. BP fördert Öl und Erdgas, betreibt Pipelines und Raffinerien – weltweit. Zugleich aber ist BP ein Finanzunter- nehmen, eine international agierende Bank, die wie Enron oder GM auf den internationalen Finanzmärkten operiert. mehr bei Mein Politikblog...

Quelle: Mein Politikblog
Bild: pixelio.de

Samstag, 10. Juli 2010

Ölbohrkatastrophe: Brief an den Umweltminister Dr.Röttgen

Die Radio Utopie-Redaktion erreichte gestern Abend die Bitte von Alex Miller, Seitenbetreiber des Blogs 2012 Spirit.de um Veröffentlichung einesÖffentlichen Briefes an den Bundesumweltminister Norbert Röttgens und die dringende Aufforderung an alle Bürger in diesem Land, etwas gegen die Tatenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dieser verheerenden Katastrophe zu unternehmen, der wir hiermit nachkommen, denn dieses Umweltdesaster ist zu einem Thema des gesamten Globus geworden.

Alex Miller:

Wie in meinem Artikel Aufruf: Wehrt Euch gegen die Ölbohrkatastrophe! schon angekündigt, ist es Zeit etwas zu unternehmen.

Immer nur die kläglichen Informationen aus der Tagespresse zu entnehmen bzw. mal da eine Schreckensnachricht, mal dort einen Hintergrund aus den alternativen Medien zu erfahren ist nicht sehr befriedigend. Davon abgesehen scheint den meisten Menschen die Ölbohrkatastrophe nichts anzugehen, aber es ist Zeit etwas zu tun.

Bitte die Information weitergeben!

Ich habe nun eine E-Mail an den Bundesumweltminister Herrn Dr. Norbert Röttgen / Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit abgeschickt und bitte Euch, es mir nachzutun. Verwendet entweder den gleichen Text, den ich hiermit publiziere, oder schreibt Eure eigene Sichtweise der Dinge. Hauptsache, wir ziehen an einem Strang und bringen endlich etwas ins Rollen. Schonmal jetzt “Herzlichen Dank” an Alle! mehr bei Radio Utopie...

Quelle: Radio Utopie

Mittwoch, 7. Juli 2010

BP Bailout

Ölfleck
London bereitet sich nach Informationen der "Times" auf einen Zusammenbruch des britischen Ölkonzerns BP vor. Es sei "noch nicht klar, wie schlimm es wird, aber die Regierung muss auf alles vorbereitet sein".

Die Regierung in London bereitet sich nach Informationen der "Times" auf einen Zusammenbruch des britischen Ölkonzerns BP vor. Derzeit werde bereits diskutiert, ob sich die Regierung im Ernstfall und unter strengen Bedingungen an einer Rettung des stark unter der Ölpest im Golf von Mexiko leidenden Unternehmens beteiligen könnte, sagte ein mit den Beratungen Vertrauter Zeitung. Ein zweiter sagte dem Blatt, es sei "noch nicht klar, wie schlimm es wird, aber die Regierung muss auf alles vorbereitet sein".

Seit Beginn der verheerenden Ölpest im April hat der britische Konzern an der Börse die Hälfte seines Wertes verloren. BP beschäftigt in Großbritannien mehr als 10.000 Menschen. Bislang kostete die Ölpest im Golf von Mexiko das Unternehmen bereits rund 3,12 Milliarden Dollar (knapp 2,5 Milliarden Euro). mehr bei MMnews...

Quelle: MMnews

Sonntag, 13. Juni 2010

Die Ölkatastrophe »könnte noch Jahre andauern«, wenn es nicht gelingt, sie zu bekämpfen

Fassungslos und ohne Worte...


Die Ölkatastrophe »könnte noch Jahre andauern«, wenn es nicht gelingt, sie zu bekämpfen

F. William Engdahl

Die Regierung Obama und hohe BP-Vertreter arbeiten fieberhaft … nicht etwa daran, die schlimmste Ölpest der Geschichte zu bekämpfen, sondern daran, das wahre Ausmaß der Umweltkatastrophe zu verbergen. Hochrangige Forscher berichten uns, BP habe bei der Bohrung einen der Öl-Migrationskanäle getroffen, noch jahrelang könnte Öl austreten, wenn nicht entscheidende Schritte unternommen würden, was jedoch bei der gegenwärtigen Strategie ziemlich unwahrscheinlich scheint.



Bei einem Gespräch sagte Wladimir Kutscherow, Professor am Königlich-Schwedischen Insititut für Technologie und an der Russischen Staatsuniversität für Öl und Gas vor wenigen Tagen voraus, die gegenwärtige Ölpest, die die Küsten der Vereinigten Staaten am Golf von Mexikos überzieht, »könnte noch viele Jahre andauern … sehr viele Jahre«. (1)

Apokalypse Now: Die Wahrheit über die Bohrinsel-Katastrophe

Hat BP jetzt die Büchse der Pandora geöffnet? Ist der GAU (Größte Anzunehmende Unfall) im Ölbusiness eingetreten ein "Blowout" - in diesem Fall ein sog. "sustained deepwater-Blowout" (anhaltenden Tiefwasser-Ölausbruch)?

Wenn dem so ist, so sagt es der Autor des folgenden Artikels Gerhard Wisnewski, so kann das Öl noch jahrelang sprudeln. Das könnte zu einer Katastrophe biblischen Ausmaßes führen. Aber lesen Sie selbst...

Donnerstag, 10. Juni 2010

Die Ölpest macht deutlich: Wandel oder Niedergang?

Nur der Profit zählt! Ist die Ölquelle von BP im Golf von Mexiko überhaupt noch zu stoppen? Was ist, wenn nicht? Angeblich macht der Mensch sich die Natur "Untertan". Überschätzen wir uns nicht maßlos?

Die Ölpest macht deutlich: Wandel oder Niedergang? 

Täglich berichtet die Presse über die Ölpest im Golf von Mexiko, ausgelöst durch die ehemalige Bohrinsel Deeppwater Horizon. Man spricht von einer Katastrophe, die viele Menschen in der Golfküstenregion schwer trifft, doch von dem tatsächlichen Ausmaß dieser Katastrophe spricht man bisher nur im Hintergrund. Inzwischen sind schon 150 Millionen Liter Öl ausgelaufen und niemand weiß, wann dieser Wahnsinn ein Ende finden wird, nachdem die Aktion „To Kill“ bereits gescheitert ist. Zwar versucht man nun durch weitere Maßnahmen die Katastrophe zu beenden, aber dennoch muss der Mensch sich bereits jetzt eingestehen, dass er machtlos ist und die Gesetze der Natur nicht ändern kann. Keiner der Verantwortlichen ist sich zur Zeit nämlich sicher, ob die nächsten Aktionen erfolgreich verlaufen werden.