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Sonntag, 7. November 2010

Wichtige Petition : Verkaufsverbot von Heilpflanzen

Abermals versucht sich die EU in der biologischen Dekonstruktion und will ab dem 01.04.2011 nur noch Heilmittel und Präperate für den Verkauf zulassen, die sich einem sehr teuren und für viele Lieferanten und Hersteller unerschwinglichem Verfahren unterworfen haben. Hier ist es nach meiner Ansicht angebracht die EU in Ihre Schranken zu verweisen.

Der Petitionstext:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU ab dem 1 April 2011 in Deutschland nicht greift.

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt. mehr bei Infokrieger News...

Quelle: Infokrieger News
Bild: Sylvia-Verena Michel / pixelio.de



Samstag, 6. November 2010

Heraufdräuendes Unwetter - Ein Einwurf

Geschichte wiederholt sich nicht, höchstens als Farce, meinte einst Karl Marx. Mich vermag dieser Satz keinesfalls beruhigen. Zur Beruhigung dürfte Marxens These sicherlich auch gar nicht gedacht gewesen sein. Wohl aber eher schon als zu lernende Lektion, Bredoullien möglichst rechtzeitig erkennen zu können, in die uns der sich stets wandelnde und sich an andere Gegebenheiten anpassende Kapitalismus in Form von immer wieder auftretenden schweren Krisen stürzen kann.

In einer solchen Phase dürften wir uns nun wieder einmal befinden. Sie nahm ihren Anfang längst vor Ausbruch der Finanzmarkt- bzw. Weltwirtschaftskrise des Jahres 2008. Deren Ursachen sind im Wesentlichen im von den wichtigsten Staaten der westlichen Welt zu einer Art Religion erhobenen Neoliberalismus und dessen (negativen) Auswirkungen auf die jeweiligen Gesellschaften zu suchen. Dieser in den vergangenen 20 Jahren - leider auch von sozialdemokratischen bzw. sozialdemokratisch dominierten Regierungen mit begangene und sogar maßgeblich verschärfte Irrweg (z.B. Labour in GB/SPD in der BRD) - hat, wie sich heute leicht konstatieren lässt, in eine veritable Katastrophe (sprich: in die bereits erwähnte Finanzmarktkrise) geführt. mehr bei Readers Edition...

Quelle: Readers Edition
Bild: Grey59 / pixelio.de

Politik 2010 – nichts hat sich bewegt

Atomlobby, bedingungsloses Grundeinkommen 2.0, Volksentscheid, Sparpaket, HartzIV, Krieg in Afghanistan, Integration, Klimakonferenzen, Arbeitsmarkt, Zwei-Klassen-Medizin, Stuttgart 21 – alles Themen, die unsere politische Landschaft im Jahr 2010 geprägt haben.

Menschen im ganzen Land diskutieren über diese Themen, einige wollen auch etwas gegen ungerechte Politik unternehmen, welche kompromisslos am Volk vorbeigeht. Letztendlich erkennen aktive Gestalter aber, dass sie gegen Wände laufen, denn jegliche Harmonie, welche entscheidend ist für ein konstruktives Miteinander, scheint verloren gegangen. Aktivismus wird so lange zerredet, bis den Initiatoren die Kraft ausgeht. Vielleicht ist genau dieser Energieverbrauch ja gewollt? mehr bei der Bürgerstimme...

Quelle: Bürgerstimme

Freitag, 29. Oktober 2010

Das Märchen vom wirtschaftlichen Aufschwung

Frau von der Leyen konnte es nicht länger abwarten und verkündete die frohe Botschaft der Arbeitslosenzahlen bereits am 27.10.2010.

2.945.000 Millionen sind in Deutschland offiziell arbeitslos gemeldet, bzw. ohne Einkommen. Wie Frau von der Leyen auf diese wirklich beachtlich im Griff gehaltene Arbeitslosenzahlen kommt, ist schnell erklärt.

Bei der Statistik durch die Arbeitsagenturen wird jedes Mal wieder nicht erwähnt, wer zwar arbeitslos ist, bzw. ALGII bezieht, aber dennoch aus dieser wunderschönen Statistik heraus gerechnet wird. mehr bei der Bürgerstimme...

Quelle: Bürgerstimme

Dienstag, 12. Oktober 2010

DAS DING, VON DEM MAN UNS SAGTE, ES WÄRE FREIHEIT

Nur jetzt nicht Müde werden, liebe Leute, liebe Deutsche Nachbarn. Wir lieben euch! Zumindest diejenigen unter uns, die begreifen, wie wichtig und vor allem, wie austauschbar, die Situation in Stuttgart ist, wie leicht sie auf die anderen Europäischen Länder “umgelegt” werden könnten, was die “fehlende Transparenz” von politischen Entscheidungen angeht, Behördenwillkür, wirtschaftlicher Ausverkauf von Staats - will sagen, Volkseigentum, namentlich genannt “Outsourcing”, sowie viele andere, in so ziemlich jedem EU Land vorherrschende Situationen, einschließlich jener, den wahren SOUVERÄN nicht zu hören, ihn NICHT anzusprechen, ja, ihn vollständig auszublenden!

DAS VOLK IST DER SOUVERÄN,
jeder EINZELNE Bürger ist Teil DES SOUVERÄNS...

Ja, sicher, wenn Wahlen vor der Türe stehen, wird eine gewaltige und “Ressourcenfressende Kampagne”angeleiert, um die labilsten und Gutgläubigsten Bürger “anzusprechen”, ihnen wird dann alles mögliche versprochen, von dem jeder, der nachdenkt, schon nachdem die Worte den Mund des Sprechers verlassen hat, weiß, das kann nicht finanziert werden!  mehr bei Steven Black...


Quelle: Steven Black
Bild: © Michael Hirschka / pixelio.de

Freitag, 8. Oktober 2010

EU will deutschen Bauern die Subventionen kürzen

Die EU will den deutschen Landwirten ans Geld. Zugunsten Osteuropas sollen sie auf bis zu 30 Prozent der Subventionen verzichten.
Foto: AFP EU-Kommissar Dacian Ciolos plant eine weitreichende Reform der Agrarpolitik: Subventionen sollen verstärkt nach Osteuropa fließen
Deutschlands Landwirte müssen sich einem Zeitungsbericht zufolge auf deutlich weniger Subventionen aus Brüssel einstellen. Die Kommission wolle massiv staatliche Fördergelder von den alteingesessenen EU-Staaten zu den jüngeren Mitgliedern in Mittel- und Osteuropa umlenken, berichtet die „Financial Times Deutschland“.  mehr bei WeltOnline...

Quelle: WeltOnline

S21 aus Schweizer Sicht

Was in Stuttgart abgeht ist nicht ein Protest von irgendwelchen unbedeutenden Randgruppen und Spinnern die man ignorieren kann. Das ist ein Aufstand des Bürgertums, der Mittelschicht, der Säule der Gesellschaft. Bis ein Schwabe seinen Unmut ausdrückt braucht es sehr viel. Gibt es noch einen folgsameren deutschen Bürger? "Schaffe, schaffe, Häusle baue". Wenn ganz Deutschland in Aufruhr wäre, würden die immer noch die Kehrwoche machen und ihr Haus putzen. Deshalb, wenn sie so vehement protestieren und so viele Menschen aus allen Bereichen gegen S21 sind, dann muss es ein ganz tiefes Bedürfnis sein.

Die 60-jährige Regentschaft, Vetternwirtschaft und Machtfilz der CDU in Baden-Württemberg hat die korrupte Politikerkaste völlig von den Bürgern entfernt. Da wird eine totale Arroganz, Überheblichkeit, alleiniger Machtanspruch und Besserwisserei demonstriert. Sie haben schon lange kein Gespür mehr was das Volk will, berufen sich auf die Legitimität der repräsentativen Demokratie, die sie ermächtigt ihr brutales Handeln zu rechtfertigen. Schuld sind immer die anderen, also das Volk welches es wagt Widerstand zu leisten. Was hier passiert erinnert sehr an die Endzeit des SED-Regimes, welches auch völlig von der DDR-Bevölkerung abgehoben war und nichts mehr spürte. Aber genau wie dieses werden Mappus, Rech und Konsorten demnächst gestürzt. mehr bei: Alles Schall und Rauch


Quelle: Alles Schall und Rauch
Bild: ©Henning Hraban Ramm / PIXELIO

Donnerstag, 7. Oktober 2010

DAS DING, VON DEM MAN UNS SAGTE, ES WÄRE FREIHEIT

Nur jetzt nicht Müde werden, liebe Leute, liebe Deutsche Nachbarn. Wir lieben euch! Zumindest diejenigen unter uns, die begreifen, wie wichtig und vor allem, wie austauschbar, die Situation in Stuttgart ist, wie leicht sie auf die anderen Europäischen Länder “umgelegt” werden könnten, was die “fehlende Transparenz” von politischen Entscheidungen angeht, Behördenwillkür, wirtschaftlicher Ausverkauf von Staats - will sagen, Volkseigentum, namentlich genannt “Outsourcing”, sowie viele andere, in so ziemlich jedem EU Land vorherrschende Situationen, einschließlich jener, den wahren SOUVERÄN nicht zu hören, ihn NICHT anzusprechen, ja, ihn vollständig auszublenden!

DAS VOLK IST DER SOUVERÄN, jeder EINZELNE Bürger ist Teil DES SOUVERÄNS ..

Ja, sicher, wenn Wahlen vor der Türe stehen, wird eine gewaltige und “Ressourcenfressende Kampagne”angeleiert, um die labilsten und Gutgläubigsten Bürger “anzusprechen”, ihnen wird dann alles mögliche versprochen, von dem jeder, der nachdenkt, schon nachdem die Worte den Mund des Sprechers verlassen hat, weiß, das kann nicht finanziert werden!

Ja, dass wissen die auch, aber schon viel, viel früher! Sagen und versprechen, tun sie s trotzdem, ähem, besser gesagt - deswegen! Hinterher wird eine traurig, bekümmerte Miene aufgesetzt, auf der man lesen kann: ‘tschuldigung, aber wir haben s versucht .. wirklich! Aux Contraire, wer’s GLAUBT, ist selber Schuld. mehr bei Steven Black...

Quelle: Steven Black

"Die Arroganz der Mächtigen ist von gestern"

Großdemonstration gegen das Projekt "Stuttgart 21

Bildung, Atom, "Stuttgart 21": Die Menschen wollen mitreden. Das bürgerschaftliche Selbstbewusstsein hat sich entwickelt - oft zum Ärger der gewählten politischen Elite. Doch Einmischung ist urdemokratisch, sagt der Berliner Protestforscher Rucht im Gespräch mit tagesschau.de. Die arrogante Haltung mancher Politiker sei von gestern.

tagesschau.de: Als "wohlstandsverwöhnt" hat Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll die Gegner des Bahnprojekts "Stuttgart 21" bezeichnet. Stimmt das? Erleben wir in Stuttgart einen Aufstand der Besserverdienenden?

Dieter Rucht: Es hat diesen Anschein. Aber das wäre noch kein Makel. Wir sehen hier die Mittelklasse der Gesellschaft, die ja auch als Leistungsträger hofiert wird. Sie macht sich für ein öffentliches Anliegen stark. Demokratietheoretisch ist das positiv. mehr bei tagesschau.de...

Quelle: tagesschau.de

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Regierungspräsidium fordert zur Denunziation der Lehrer auf

Hier eine Abbildung des Rundschreiben an alle Schulleiter und Schulleiterinnen der Landeshauptstadt Stuttgart vom Regierungspräsidium, mit der Aufforderung die Lehrer zu denunzieren, welche an der Demonstration vom "schwarzen Donnerstag" teilgenommen haben.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch

Wo eine Quelle ist, ist auch eine Flut

Es soll eine Flut geben, sagt der seriöse Mann mit düsterer Stimme und bedrückter Miene. Zwar wisse man nicht genau, wo die Flut stattfinden würde, auch wann sei ungewiss. Woher die Information denn käme, könne er leider auch nicht sagen, klingt es dumpf aus dem Bildschirm, aber sie käme. Bald. Dann gibt er an den Flut-Experten weiter. Der sagt, alles sei möglich. Die Flut könne kommen oder auch nicht. Hier oder dort, heute oder übermorgen. Treu schauen seine Augen und vor Bedeutung zittert seine Stimme.

Eine solche Flut-Meldung würde empörte Anrufe bei den Sendern zur Folge haben. Fragen nach dem 1. April wären ebenso denkbar wie die Rückforderung von TV-Gebühren. Wird das Wort “Flut” aber durch das Wort “Terror” ersetzt, dann ist alles möglich: “Aus den USA” käme eine Sicherheitswarnung: Man solle besser nicht nach Deutschland fahren! So geistert es durch Print- und TV-Meldungen. Wer hat wann vor wem gewarnt? Die klassische Journalistenfrage vor der Formulierung einer Nachricht stellt sich beim mystischen Thema Terror anscheinend nicht mehr. Aber wenn schon jemand in Australien (via stern.de) von Reisen nach Europa abrät, dann…, wendet der zuständige Redakteur ein, als erhöhe die Ferne der Quelle ihre Bedeutung. mehr bei Readers Edition...

Quelle: Readers Edition
Bild: © Arno Bachert / PIXELIO

Auf der Suche nach Frieden

Zwischen dem Krieg in Afghanistan, diversen schweren Eskalationen in anderen Ländern, den immer härteren Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und Politik, dem Streit um den nächsten Posten in einem Unternehmen und dem allgegenwärtig menschlichen Gegeneinander in jeglicher Form, ist seitens der Politik immer wieder die Rede von einem friedlichen Leben, gerade in Europa. 

Seit Jahren hören wir solche Phrasen, und tatsächlich gibt es auch noch Bürger, die davon überzeugt sind. Die Wirklichkeit präsentiert uns aber ein ganz anderes Bild, denn in Europa brodelt es schon länger und nicht erst seit gestern. Weil wir alle so lange weggesehen haben, hat sich die Lage in den letzten Jahren allerdings deutlich verschärft: Politische Unruhen in Frankreich, Straßenkämpfe wegen dem Sparpaket in Spanien, und auch in Deutschland wird es langsam unruhig – um nur einige Beispiel aufzuführen.

Bestandsaufnahme der Gegenwart

Zugegebenermaßen ist die Lage in Europa natürlich nicht mit dem Krieg in Afghanistan vergleichbar, aber jeder Krieg hatte eine sogenannte unruhige Vorlaufphase, und wenn man dieser keine Beachtung schenkt, nimmt die Entwicklung ihren Lauf, und nach vielen Jahren des Friedens in Europa würde es wieder zu einem Krieg kommen. Ignoranz und fehlende Menschlichkeit ist aller Übel Anfang. mehr bei der Bürgerstimme...

Quelle: Bürgerstimme
Bild: © stadelmann werner / pixelio.de

Werner Rügemer: Subvention, Korruption, Marktzerstörung

Die staatliche Bankenrettung zeigt: Die Verantwortlichkeit der beherrschenden Eigentümer ist gleich Null. Die korruptiv erlangte Subvention zerstört den Markt. Der Kapitalismus ist an sein marktwirtschaftliches und demokratisches Ende gekommen. Im 21. Jahrhundert wird entschieden, ob freie Bürger in einer neuen Verfassung die Verantwortung übernehmen können.
 

Ein Referat von Werner Rügemer auf der 6. Gottfried von Haberler-Konferenz (Haberler war der Referent von Friedrich August von Hayek), gehalten am 24. September 2010 in Vaduz/Liechtenstein.

Bankenrettung als bisher höchste Form der staatlichen Subvention
Der Unternehmer in der Marktwirtschaft trägt eigenverantwortlich und persönlich das Risiko seines Handelns; die Insolvenz als Extremfall des Scheiterns fungiert dabei als marktreinigender Mechanismus – soweit die Theorie. Trotzdem waren und sind staatliche Subventionen in marktwirtschaftlichen Systemen üblich und werden gerade unter dem Vorzeichen der Deregulierung sowohl von Unternehmen wie selbstverständlich gefordert und vom Staat gewährt. mehr bei den NachDenkSeiten...

Quelle: NachDenkSeiten

Leiten Stuttgart-21-Proteste einen Paradigmenwechsel ein?



Vor allem die unablässigen Bürgerproteste - getragen quer durch unterschiedliche Bevölkerungskreise - gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart-21 sind es, die leise Hoffnungen nähren, dass hierzulande endlich ein Paradigmenwechsel in die Puschen gebracht worden ist. Dieser in Gang gekommene Prozess hat bereits Strahlkraft auf die gesamte Republik entwickelt. Die kommunal verortete Wut auf arrogante baden-württembergische Politiker, die einmal demokratisch gewählt, zu glauben scheinen, damit auch einen Freibrief erworben zu haben, alles und jedes selbst sogar mit unangemessener polizeilicher Brachialgewalt durchprügeln zu können - und sei das Projekt noch so intransparent, überdimensioniert und überteuert-, sehen sich plötzlich breitem Bürgerwiderstand gegenüber. 

Und im Rest der Republik - wo gleichzeitig der Sozialstaat platt- und Bibliotheken, Schwimmbäder und Theater wegen fehlender Finanzmittel dichtgemacht werden - wachen ob diesem für viele Beobachter so verwunderlichen plötzlichen “Schwabenaufstand” ebenfalls die Menschen auf. Sie haben es satt, ständig von klientelgesteuerten Politikern am Gängelband herumgeführt zu werden und etwa die (Steuer)-Zeche für sinnlose Großprojekte oder suspekte Bankenrettungen zahlen zu müssen.

Der neue Bürgerwiderstand aus der Sicht von Oskar Negt

Der Sozialphilosoph Oskar Negt beschrieb diesen neuen Bürgerwiderstand auf dem Kongress “Demokratie und Öffentlichkeit” am vergangenem Wochenende - wie Neues Deutschland berichtete - so: “Reaktivierung menschlicher Maße, und zwar nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, die verschiedene Interessen mit dem Projekt verknüpft haben, sondern bei den diversen bürgerlich-wohlanständig und im Protest vereinigten Klientel, bis hin zum adrett gekleideten Anwalt mit Krawatte, der plötzlich mit Trillerpfeife im Mund zum Bauzaun marschiert.” mehr bei Readers Edition...

Quelle: Readers Edition
Bild: © Jens Zehnder / pixelio.de


Dienstag, 5. Oktober 2010

Baden-Württemberg: Vor der Wende?


Schwarz-Gelb ist angeschlagen. Der Streit um Stuttgart 21 hat die CDU als Dauerregierung und damit quasi-Staatspartei im Ländle in Frage gestellt. Mit der unnachgiebigen Haltung gegenüber den Bürgerprotesten hat spätestens mit dem brutalen Polizeieinsatz gegen normale Bürger einschließlich Kinder, Jugendlicher und Rentner eine neue Zeitrechnung angefangen. Mit einer Landtagswahl spätestens in fünf Monaten und den Umfragewerten im Stimmungstief muss die Landesregierung den Unwillen des Bürgers fürchten. Das tollpatschige Agieren des Ministerpräsidenten Mappus und des Stuttgarter Bürgermeisters Schuster hat den Widerstand erst richtig mobilisiert.

Nach Nordrhein-Westfalen jetzt Baden-Württemberg?

Die Schwarz-Gelbe Koalition meinte nach der Bundestagwahl im vergangenen Jahr freie Bahn zu haben, eine lange gehegte Programmatik so rasch wie möglich gegen potentielle Widerstände in der Bevölkerung – quasi als Blitzkrieg – durchsetzen zu können. Ehe sich die Bürger versehen haben sollten, wäre die Revolution in der Energiepolitik – sprich Laufzeitverlängerung von AKWs -, in der Verkehrspolitik durch Bahnprivatisierung in dieser Legislaturperiode, in der Gesundheitspolitik durch Leistungsabbau und weiteren Abbau der paritätischen Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch eine verfehlte Reform der Hartz-IV-Gesetze und Berechnung des Existenzminimums und einer Bildungskarte, die die Überwachung und Ausspähung von Kindern und Jugendlichen wahrscheinlich macht ohne irgend einen Leistungsvorteil für die Betroffenen zu bringen, und ein bisher ungekanntes Ausmaß an Klientel und Ämterpatronage und der Weigerung Steuergerechtigkeit bei Steuerhinterziehung durchzusetzen.

Dies sind die Ursachen für den wachsenden Unwillen in der Bevölkerung. Eine erste Quittung vom Wähler erhielt Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen. Jetzt droht der zweite GAU in Baden-Württemberg. Durch den Verlust der Mehrheit im Bundesrat sind die Möglichkeiten bei der Gesetzgebung zustimmungspflichtige Gesetze gegen den Widerstand der Opposition rechtskräftig zu verabschieden verloren gegangen. Jetzt muss immer wieder juristische Interpretationsakrobatik versuchen diese Zustimmungspflicht zu zentralen Gesetzen zu vermeiden. Ob da das Verfassungsgericht mitspielt, ist zweifelhaft. Wer so sehr auf Konfrontationskurs geht, muss einen wachsenden Widerstand im Land akzeptieren. mehr bei Readers Edition...

Quelle: Readers Edition
Bild: ©

Montag, 4. Oktober 2010

Ich möchte kein Politiker sein!

Wenn das Volk, nicht nur bei uns in Mitteleuropa, sondern in allen sogenannten westlichen Industriestaaten, draufkommt, welche Rolle die Politiker die letzten Jahrzehnte spielten, wie sie ihr eigenes Volk hintergangen und betrogen haben, kann man sich vorstellen was passieren wird. Wenn der Mob wütend wird, und liebe Freunde, das wird er irgendwann werden, dann möchte ich kein Politiker sein. Fortgejagt zu werden, wird noch das geringste sein, das dieser bizarren Menschenart passieren wird.

Unsere Politiker haben fast alles falsch gemacht, sind blosse Marionetten mächtiger Lobbys, überschätzen sich selbst permanent und vor allem, sie sind nicht loyal! Dass es natürlich Ausnahmen geben soll, sollte stimmen. Jene kann man allerdings an einer Hand abzählen:
  • Politiker sind, neben den Bankern, in vorderster Reihe schuld an der Finanzkrise. Weil sie seit Jahren von dieser vorraussehbaren Entwicklung wissen, weil sie nicht rechtzeitig entgegengesteuert haben und keine Lösungsmöglichkeiten suchten und weil sie eine bizarr-ausufernde Staatsverschuldung zugelassen, ja sogar provoziert haben, die uns jetzt zum Verhängnis wird.

  • Politiker richten sich nach mächtigen Lobbys. Viele Entscheidungen und Gesetze wurden zu Gunsten von Konzernen gefällt bzw. erlassen und nicht zum Wohle der Bevölkerung, teilweise sogar explizit gegen die Bevölkerung bzw. gegen den Willen des Volkes. Das Volk wurde und wird verraten!

  • Politiker betrügen und belügen das Volk bewusst. Sie informieren uns bewusst nicht über die brisante Situation und geben wider besseren Wissens vor, dass das Ende der Krise kurz bevor stehe. In Deutschland ist die Lage besonders prekär, weil alle Fakten über die nicht existente Souveränität und die Macht der Allierten über das Land und jegliche Diskussion darüber absolut totgeschwiegen wird. Dass dies irgendwann, möglicherweise bald, zu enormen Konflikten und Aufständen führen wird, sobald auch der Mob darüber Bescheid weiss, ist leider zu erwarten. Verständnis für die Desinformation wird das deutsche Volk nicht aufbringen. Und existiert die Kanzlerakte? Aufklärung wäre hier schon lange überfällig... mehr bei Schnittpunkt: 2012...

Quelle: Schnittpunkt: 2012

Sonntag, 3. Oktober 2010

Gesundheit nur noch gegen Vorkasse

Dass die FDP nicht human-sozial eingestellt ist, daraus macht die Partei selber kein Geheimnis. Grundsätzlich soll jede Partei auch ihre Meinung vertreten, doch wer im Bundestag sitzt, hat primär seine Kraft zum Wohle des Volkes einzusetzen. Gesundheitsminister Philipp Rösler scheint davon nicht viel zu halten, denn auch bei einem solidarischen, gesetzlichen Krankenversicherungssystem möchte er ein 3-Klassen-Gesundheitssystem durchsetzen, welches sich nur nach einem Grundsatz richtet: Bist du arm, so musst du eher sterben.

Um die häufigen Arztbesuche des Volkes zu reduzieren und ihnen die Möglichkeit der Kostentransparenz einzuräumen, sei es seiner Meinung nach zwingend erforderlich, dass die Patienten jeden Arztbesuch selber zahlen und dann einige Monate später sich diese Ausgaben von der jeweiligen Krankenkasse erstatten lassen. Auf diesem Wege könnte man das Gesundheitssystem entlasten. mehr bei der Bürgerstimme...

Quelle: Bürgerstimme

Donnerstag, 30. September 2010

10 Gebote, Nachtrag 2, Lohnabstandsgebot

Als Mose auf dem Berge Sinai aus Gottes Hand die Gebote empfing, fehlte nicht nur jenes "ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander lieb habet", das dem hohen C in den Parteinamen erst den strahlenden Wohlklang verleiht, sondern noch ein weiteres, von Christdemokraten und Christsozialen gerne hoch- und eingehaltenes Gebot, nämlich Das "Lohnabstandsgebot".

Aber die Bibel ist nun einmal fertig geschrieben. Man kann's nicht mehr hineinflicken, und so muss man eben, als wahrer Christenmensch, einfach so tun, als stünde es drin. Das irritiert die Schäfchen am wenigsten - und das ist es doch, was wir am wenigsten wollen, die Schäfchen irritieren und verunsichern. mehr bei Egon W. Kreutzer...

Quelle: Egon W. Kreutzer
Bild: © Margot Kessler /PIXELIO

Montag, 27. September 2010

Von Tuten und Blasen...

Ich habe es doch immer gewusst: Politiker haben von Tuten und Blasen keine Ahnung. Eigentlich sollen doch gerade die Franzosen da besonders "liquide" sein... So kann man sich täuschen! Und so schreibt es Spiegel Online...

Ex-Ministerin Dati verwechselt Inflation und Oralsex

Europaabgeordnete Dati: "Und das bei einer mickrigen Fellatio..."
AFP
Europaabgeordnete Dati: "Und das bei einer mickrigen Fellatio...
Sie war einer der Stars im französischen Kabinett von Staatschef Nicolas Sarkozy - nun leistete sich die frühere Justizministerin Rachida Dati in einem Interview einen peinlichen Versprecher: Statt Inflation sagte sie "Fellatio". mehr bei Spiegel Online...

Die Dati sieht ja wenigstens noch so aus, dass man ihr das entsprechende "Wort" im Mund noch abnimmt. Bei Merkel gruselts einem als Mann ja nur bei dem Gedanken...

Mal so nicht ganz ernst gemeinte Gedanken am frühen Morgen...

Quelle: Spiegel Online
Bild: AFP

Freitag, 17. September 2010

Das Leben eines freien Menschen in unserer Gesellschaft

Ich wachte heute auf, ging duschen und seifte meinen Körper mit Duschgel des Beiersdorf Konzern ein. Ich wusch meine Haare mit einem Shampoo des L’Oreal Konzern. Danach trocknete ich die Haare mit einem Föhn des Braun Konzern. Ich rasierte mich mit einem Apparat des Gillett Konzern. Ich putze meine Zähne mit der Zahnpasta des Colgate Konzern. 

Dann ging ich in die Küche und aß Cerealien des Kellogg’s Konzern, löffelte einen Joghurt des Danone Konzern. Dann stieg ich in mein Auto des Ford Konzern, den ich beim GE Konzern geleast habe. Auf dem Weg ins Büro holte ich mir einen Kaffee des Starbucks Konzern. Dort angekommen arbeitete ich für den Mikroschrott Konzern. In der kurzen Mittagspause ging ich in ein Fastfood-Restaurant und ass einen Hamburger mit Salat des McDonald Konzern, trank eine Cola des CocaCola Konzern. Dann rauchte ich draussen eine Zigarette des Phillip Morris Konzern und ging zurück ins Büro um weiter für den reichsten Mann der Welt zu arbeiten, was ich sehr gerne tue, weil es mein einziger Lebensinhalt ist. mehr bei Alles Schall und Rauch...

Quelle: Alles Schall und Rauch