Mittwoch, 11. August 2010

Das Märchen von der Rentengarantie

Mit einen Hütchenspielertrick hat man vor der Bundestagswahl 2009 die ca. 20 Millionen Rentner gelockt.


Seit 2009 ist mit dem Begriff Rentengarantie gemeint, dass bei der jährlichen Anpassung der individuellen Rentenhöhe der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) eine Verminderung ausgeschlossen sein soll. Klingt gut, ist aber eine Täuschung.

Damit wurden kurzfristige Rentenkürzungen auch dann ausgeschlossen, wenn die Löhne im Vorjahr gesunken sind. Danach wird die erreichte Rentenhöhe solange auf gleicher Höhe gehalten, bis die eigentlich erforderliche Absenkung von späteren Rentenerhöhungen ausgeglichen sein wird. Dazu werden diese künftigen Rentenerhöhungen so lange nur teilweise ausbezahlt. (wiki)

Daraufhin entbrannten sinnlose Debatten wie, „Die Alten plündern die Jungen aus“, „So gut wie es den heutigen Rentnern geht, ging es Rentnern noch nie“ etc. Letzteres mag teilweise stimmen. Wer zwischen 1930 und 1945 geboren wurde und 45 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat tatsächlich ein relativ gutes Auskommen.

Diejenigen die nach 1945 geboren wurden, werden es schlechter haben. Und zwar umso schlechter, je später sie geboren wurden. Allein die Einführung der Hartz-Gesetze in 2005 und die Einführung der Rente mit 67 Jahren wird für einen steilen Anstieg von Armut im Alter sorgen.

Dabei wurde und wird in den Diskussionen und in den qualitätsfreien Medien übersehen, das die Kasse der gesetzlichen Rentenversicherung seit 1957 für versicherungsfremde Leistungen geplündert wurde. Incl. Zinsen beläuft sich die Plünderung bis 2002 auf auf 700 Milliarden Euro. Eine unglaubliche Zahl. mehr bei Mein Politikblog...

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